PAC+ Systeme für Räume mit Solltemperaturen bis 10°C
Deep Cool Mode
Hisense PAC+ Systeme können auch in anspruchsvollen Umgebungen mit niedrigen Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit optimale Leistung und Zuverlässigkeit bieten. Sie sind einsetzbar für Weinkeller, Blumenläden, Supermärkte, Lebensmittellagerung, Lebensmittelverarbeitung und andere Bereiche, die konstante Temperaturen bis zu 10°C erfordern.
Durch die abgestimmte Anlagenkombination einer PAC+ Außeneinheit mit einer leistungsstärkeren Inneneinheit kann eine effiziente Wärmeübertragung aufrecht erhalten werden, besonders in Räumen und Umgebungen mit niedrigen Temperaturen wo die Wärmeübertragungskapazität der trockenen Luft geringer ist. Durch den Einsatz des größeren Wärmetauschers im Innengerät wird ein Effizienzverlust durch das „Trockenlaufen“ kompensiert und sichergestellt, dass der Wärmetransport über das Kältemittel aufrechterhalten bleibt und die Wärmeenergie kontinuierlich aus dem Raum ausgetragen wird.
Durch die abgestimmte Anlagenkombination einer PAC+ Außeneinheit mit einer leistungsstärkeren Inneneinheit kann eine effiziente Wärmeübertragung aufrecht erhalten werden, besonders in Räumen und Umgebungen mit niedrigen Temperaturen wo die Wärmeübertragungskapazität der trockenen Luft geringer ist. Durch den Einsatz des größeren Wärmetauschers im Innengerät wird ein Effizienzverlust durch das „Trockenlaufen“ kompensiert und sichergestellt, dass der Wärmetransport über das Kältemittel aufrechterhalten bleibt und die Wärmeenergie kontinuierlich aus dem Raum ausgetragen wird.
Nennleistungsangaben und Einsatzgrenzen im Überblick
Die angegebenen Leistungsdaten basieren auf definierten Normbedingungen, die eine verlässliche Vergleichbarkeit und Bewertung der Systeme ermöglichen. Zur anschaulichen Darstellung der zugrunde liegenden Luftzustände und deren Veränderung wird auf dieser Seite ergänzend ein h,x-Diagramm verwendet, in dem die relevanten Zustandspunkte grafisch eingezeichnet sind. Anhand dieser Darstellung wird deutlich, unter welchen raum- und außenseitigen Bedingungen die Nennkälteleistung erreicht wird und wie sich Abweichungen – insbesondere bei der Feuchtkugeltemperatur – auf die tatsächliche Leistungsabgabe auswirken. So lässt sich nachvollziehen, warum die volle Nennleistung nur unter definierten Referenzbedingungen erzielt wird und in welchem Maße sich die Leistung bei veränderten Einsatzbedingungen reduziert. Das Zusammenspiel aus normierten Leistungsangaben und der Darstellung im h,x-Diagramm schafft eine transparente Grundlage für Planung, Auslegung und Bewertung der Anlagen im praktischen Betrieb.
Technische Einsatzgrenzen
Untere Einsatzgrenze:
- 14 °C Feuchtkugeltemperatur
Sinkt die Feuchtkugeltemperatur unter 19 °C, reduziert
sich die effektive Kälteleistung der Inneneinheit.
Effektive Kälteleistung bei Feuchtkugeltemperatur:
- 19 °C = 100 %
- 16 °C = ca. 90 %
- 14 °C = ca. 80 %
Nennleistungsangaben
Die Kälteleistungen (kW) der Geräte beziehen sich auf folgende
Normbedingungen:
Raumbedingungen:
- 27 °C Trockenkugeltemperatur bei ca. 45 % relativer Luftfeuchtigkeit
- 19 °C Feuchtkugeltemperatur
Außenbedingung:
- 35 °C Trockenkugeltemperatur
Darstellung im h,x Diagramm
Erläuterung zum Anlagenbetrieb in Technikräumen
Je trockener die Luft, desto niedriger ist die Feuchtkugeltemperatur. Sinkt die Feuchtkugeltemperatur, enthält die Luft weniger übertragbare Wärme aufgrund des geringeren Feuchteinhalts – die Inneneinheit kann physikalisch nicht mehr die volle Leistung aufnehmen. Dadurch fordert sie weniger Leistung an, der Inverter-Verdichter regelt herunter und die reale Kühlleistung der Außeneinheit sinkt automatisch.
Auswirkung auf den Anlagenbetrieb
- Reduziert die Inneneinheit ihre effektive Leistungsanforderung
- Regelt der Inverter-Verdichter automatisch die Drehzahl herunter
- Sinkt die reale Kühlleistung der Außeneinheit
Mögliche Folgen
- Raumkühllast wird nicht vollständig abgedeckt
- Temperaturanstieg im Technikraum
- Erhöhte Temperaturschwankungen
- Dauerbetrieb mit reduzierter Leistungsreserve
Auslegungsbeispiel für niedrige Raumtemperaturen
Planungsempfehlung für sicheren 24/7-Betrieb für den Einsatz in Technikräumen
- Inneneinheit min. +30 % größer dimensionieren
- Außeneinheit nach realer Raumkühllast auslegen
- Feuchtkugeltemperatur zwingend in die Planung einbeziehen
Die für die Auslegung von Innen- und Außeneinheiten relevanten Daten finden Sie auf unserer Homepage im Downloadbereich der jeweiligen Außeneinheit in übersichtlicher Tabellenform. Dort sind die möglichen Kombinationen aus Innen- und Außeneinheiten detailliert aufgeführt. Anhand dieser Tabellen können Sie die tatsächlich verfügbare Kälteleistung der jeweiligen Systemkonfiguration ablesen und gezielt für Ihre Planung berücksichtigen.
Anlagensteuerung
Einzelsteuerung
Einzelsteuerung
Die Anlagenkombination erfordert den Einsatz der Kabelfernbedienung YXE-E01 oder YXE-C01U2. Die spezielle Option "Deep Cool" muss über die Kabelfernbedienung ausgewählt werden. Die Einstellung der Raumtemperatur kann dann auf bis zu 10°C erfolgen.
Zentrale Temperatursteuerung
Zentrale Temperatursteuerung
Bei den Modellen der PAC+ Baureihe lassen sich die niedrigen Temperaturbereiche für die Deep Cool Funktion zentral über das Smart Touch II HYJM-RA10D steuern. Das intuitiv bedienbare Touch-Panel ermöglicht eine präzise und komfortable Regelung, so dass sowohl der Kühlmodus als auch der Heizmodus effizient an die jeweiligen Anforderungen angepasst werden können. Auf diese Weise wird eine energieeffiziente Temperierung großer Hallen ermöglicht, während Bedienkomfort und Flexibilität stets gewährleistet bleiben.